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Logo Kirche im Laden e.V.
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DER VEREIN

Wie alles begann

Im April 2004 trafen sich zum ersten Mal 15 Leute, die gemeinsam einen Treffpunkt für Menschen aufbauen wollten. Wichtig war, dass den Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Anliegen individuell begegnet werden sollte. (z.B. bei Fragen über Gott und die Welt, seelische oder materielle Nöte)

Am 1. Juni 2004 wurde dann der Verein „Kirche im Laden e.V.“ von 17 Leuten gegründet.
Zurzeit hat der Verein 32 Mitglieder sowie eine ganze Reihe von Interessenten und Förderern. Die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter, welche dankenswerterweise ständig ansteigt, liegt momentan bei 62.
Sie kommen aus den verschiedenen Gemeinden unserer Stadt und den umliegenden Gemeinden. Darüber sind wir sehr froh. Es zeigt uns, dass „Kirche im Laden“ von Vielen mitgetragen wird.
Mittlerweile ist der Verein beim Amtsgericht Auerbach eingetragen und vom Finanzamt wurde uns eine Bescheinigung über die Gemeinnützigkeit ausgestellt. Auf Grund dieser Bescheinigung können wir Spendenquittungen ausstellen.


Mitarbeiter im Laden

Von April 2005 bis September 2006 arbeitete im Laden zu 50% ein hauptamtlicher Mitarbeiter. Dieser war für den Brotkorb, die sozialpädagogische Arbeit und diverse Büroarbeiten im Laden zuständig. Die Stelle wurde durch Spender finanziert. Wir sind dafür sehr dankbar, denn durch diese hauptamtliche Kraft wurde der Laden weiter aufgebaut und in seinem Profil gefördert.
Seit Februar 2007 arbeitet eine Mitarbeiterin als Teilzeitkraft für den Arbeitsbereich "Zum Brotkorb" im Laden.

Von August 2005 bis Juli 2007 wurde vom Landeskirchenamt eine Projektstelle für einen Koordinator/ eine Koordinatorin (50%) bewilligt. So arbeitet seit August 2005 eine zweite hauptamtliche Kraft mit folgendem Aufgabenbereich im Laden: Profilierung des Ladens (Angebote, Zielgruppen etc.), Betreuung, Schulung und Gewinnung von Mitarbeitern, Öffentlichkeitsarbeit.

Mit dem 31.12.2006 legte der erste Vorstandvorsitzende, Pfr. Dr. Thomas Knittel, seine Aufgaben nieder, weil er seine Arbeitsstelle nach Moritzburg wechselte und er dadurch seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen konnte. Wir hoffen und beten, dass bald ein neuer Vorsitzender diese Aufgaben übernehmen kann.

Durch die Personalwechsel beschäftigten uns im Herbst 2006 viele konzeptionelle Fragen. Weiterhin wurden viele Arbeitsbereiche umstrukturiert. Da viele Angebote nun völlig von ehrenamtlichen Mitarbeitern abgedeckt werden, sind viel mehr Mitarbeiter nötig. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich gern bei "Kirche im Laden" melden. (-> Impressum)


Unser Laden entsteht

Sehr bald wurde auch ein Laden zur Verwirklichung unseres Projektes gefunden. Nun konnte mit der Umsetzung der Idee begonnen werden. Es musste viel geschehen. Zwischen Beginn der Arbeiten im Juli 2004 bis zur Eröffnung am 01. November 2004 lagen nur 4 Monate.

Der Laden musste renoviert werden. Im hinteren Teil, was Büro und Küche werden sollte, wurde ein neuer Fußboden gebraucht. Auch an der Elektrik und der Sanitärinstallation waren Veränderungen und Erweiterungen notwendig. Beide Räume mussten einen neuen Anstrich bekommen. Der Großteil der Arbeiten wurde aus Kostengründen in Eigenleistung durch ehrenamtliche Mitarbeiter und von einer ABM - Kraft, welche uns von der Agentur für Arbeit von Juli 2004 bis März 2005 genehmig wurde, erbracht.

 

So sah es mal aus - da gab es viel zu tun. 


 

Ganz besonders packte Thomas Kebschul an und verwandelte unseren Laden in eine gemütliche Begegnungsstätte.


 

Am 1. November 2004 wurde der Laden in einer feierlichen Stunde eröffnet.

 

 

Konzeptioneller Aufbau des Ladens

Neben dem Ausbau des Ladens war ein konzeptioneller Aufbau des Projektes notwendig. Keiner von uns hatte schon in einem ähnlichen Projekt mitgearbeitet. Es war und ist für uns alle Neuland. Wir haben uns deshalb intensiv mit ähnlichen Projekten und Konzeptionen auseinander gesetzt. Es musste ein Kompromiss zwischen dem, was uns einerseits als erforderlich und andererseits als machbar erschien, gefunden werden. Das war machmal gar nicht so einfach. Von Anfang an war ein wichtiger Grundsatz der Konzeption die Mischung von "offenen" und „zielgruppenorientierten" Angeboten.

Bei "offenen" Angeboten soll der Laden für alle Menschen zugänglich sein. Ein Beispiel dafür ist "Schenk dir Zeit". Hier wollen die Mitarbeiter für Gespräche und Informationen zur Verfügung stehen. Das Angebot reicht von Hilfestellung bei sozialen oder seelischen Notlagen, Gespräche über Glaube und Kirche, freie Spielangebote für Kinder bis hin zur Begleitung bei Ämtern und Behörden.

Zielgruppenorientierte Angebote gelten bestimmten Alters- und Interessengruppen bzw. Bedürftigkeitsgruppen. Ein Beispiel dafür ist der Mutter- Kind - Treff "Von Anfang an", wo sich wöchentlich ca. 5-7 Mütter mit ihren Kleinkindern treffen. Weitere Angebote, deren Ziele und Vorstellungen finden sich unter der Rubrik "Angebote".

Die verschiedenen Angebote werden unterschiedlich stark besucht, wobei man feststellen muss, dass die zielgruppenorientierten Angeboten stärker frequentiert werden. Etwa einmal im Halbjahr wird eine Statistik erstellt, damit wir die Entwicklung des Ladens überprüfen können. Im Großen und Ganzen können wir sehr zufrieden sein, wie die Entwicklung im Laden voran gegangen ist.